Die_Bambusterrassen_Planung

Bambusterrassen richtig planen:

Eine langlebige Bambusterrasse beginnt nicht mit der ersten Diele, sondern mit einer guten Planung.

Bambusterrasse richtig planen

Eine langlebige Bambusterrasse beginnt nicht mit der ersten Diele, sondern mit einer guten Planung.

Bevor Terrassendielen, Unterkonstruktion und Befestigung bestellt werden, sollten einige grundlegende Fragen geklärt sein:

  • Wie groß wird die Terrasse?
  • In welche Richtung werden die Dielen verlegt?
  • Welche Aufbauhöhe steht zur Verfügung?
  • Wie wird Regenwasser abgeführt?
  • Ist der vorhandene Untergrund ausreichend tragfähig?
  • Welche Unterkonstruktion soll verwendet werden?
  • Wo befinden sich Türen, Mauern, Stufen oder andere feste Bauteile?
  • Wie viel Material wird tatsächlich benötigt?
  • Wie viel Verschnitt muss eingeplant werden?

Gerade bei Terrassen können kleine Planungsfehler später große Auswirkungen haben.

Eine falsch gewählte Aufbauhöhe lässt sich während der Montage nur schwer korrigieren. Fehlendes Gefälle kann zu stehendem Wasser führen. Zu geringe Abstände zu Gebäudeteilen beeinträchtigen Hinterlüftung und Materialbewegung.

Deshalb lohnt es sich, die Terrasse vor der Bestellung einmal vollständig auf dem Papier zu planen.

Überdachte Closeddecking Holzterrasse mit Esstisch, Sitzmöbeln und schwarzer Katze vor einem hellen Landhaus mit blühendem Garten.

Die Terrassenfläche richtig ausmessen

Der erste Schritt ist die Ermittlung der tatsächlichen Terrassenfläche. Bei einer rechteckigen Terrasse ist das einfach:

Länge × Breite = Terrassenfläche

Beispiel: Eine Terrasse ist 5 Meter lang und 4 Meter tief.

5 m × 4 m = 20 m²

Bei L-förmigen oder unregelmäßigen Flächen empfiehlt es sich, die Terrasse gedanklich in mehrere Rechtecke aufzuteilen. Die Flächen werden einzeln berechnet und anschließend addiert. Wichtig ist dabei, nicht nur die reine Quadratmeterzahl zu notieren.

Für die spätere Planung benötigen wir zusätzlich:

  • Gesamtlänge
  • Gesamtbreite
  • Position der Hauswand
  • Türen und bodentiefe Fenster
  • Mauern
  • Treppen
  • Säulen
  • Entwässerungen
  • Beete und Rasenkanten
  • vorhandene Höhenunterschiede

Am besten wird dafür eine einfache maßstäbliche Skizze erstellt.

Die Verlegerichtung bereits vor der Bestellung festlegen. Die Richtung der Dielen verändert die spätere Wirkung einer Terrasse erheblich. Sie beeinflusst aber nicht nur die Optik.

Auch die Unterkonstruktion verläuft grundsätzlich quer zur Terrassendiele. Deshalb entscheidet die Verlegerichtung gleichzeitig darüber, wie die gesamte Unterkonstruktion aufgebaut werden muss.

Warum ist die Verlegerichtung so wichtig?

Stell dir vor, eine Terrasse ist sechs Meter breit und vier Meter tief. Wer zuerst nur die Fläche von 24 m² betrachtet, kennt zwar den Quadratmeterbedarf – aber noch nicht den tatsächlichen konstruktiven Aufbau.

Erst wenn feststeht, in welcher Richtung die Dielen verlaufen, lassen sich unter anderem planen:

  • Verlauf der Unterkonstruktion
  • Dielenstöße
  • Zuschnitte
  • Abschlussbereiche
  • Anzahl und Länge der Unterkonstruktionsprofile
  • Position von Anfangs- und Endclips

Deshalb sollte die Verlegerichtung niemals erst während der Montage entschieden werden.

Die XXL Terrasse Supreme als Poolumrandung mit Beleuchtung

Die verfügbare Aufbauhöhe bestimmen.

Einer der häufigsten Punkte, der bei der Terrassenplanung unterschätzt wird, ist die Aufbauhöhe.

Entscheidend ist der Höhenunterschied zwischen dem vorhandenen Untergrund und der später gewünschten Oberkante der Terrasse.

Besonders wichtig ist das an:

  • Terrassentüren
  • bodentiefen Fenstern
  • Balkontüren
  • Treppenstufen
  • angrenzenden Pflasterflächen
  • Poolrändern
  • Mauern

Gemessen wird vom vorhandenen Untergrund bis zur geplanten Oberkante der Terrassendiele. Die gesamte Konstruktion muss in diesen Raum passen.

Woraus besteht die Aufbauhöhe?

Vereinfacht setzt sich der Terrassenaufbau zusammen aus:

Auflager bzw. Stelzlager

  • Unterkonstruktion
  • Terrassendiele**

Je nach Untergrund kommen beispielsweise Gummipads, Gehwegplatten oder höhenverstellbare Stelzlager hinzu.

Die klassischen und XL-AMBOOO-Terrassendielen besitzen aktuell eine Materialstärke von etwa 20 mm.

Bei der Aluminium-Unterkonstruktion stehen unter anderem Profile mit 40 × 40 mm sowie eine flachere Variante mit 35 × 23 mm zur Verfügung. Die kleinere Aluminium-Unterkonstruktion muss nach aktueller Montagevorgabe vollständig aufliegen und befestigt werden; sie darf nicht freitragend aufgeständert werden.

Das zeigt: Schon wenige Zentimeter Unterschied können darüber entscheiden, welches Unterkonstruktionssystem verwendet werden kann.

Deshalb vor der Bestellung messen. Nicht: „Zwischen Tür und Boden scheint genug Platz zu sein.“ Idealerweise an mehreren Stellen, denn vorhandene Beton- oder Pflasterflächen sind häufig nicht vollkommen eben.

Aluminium Unterkonstruktion 40x40 cm verlegt auf 10 mm Terrassenpads.

Den Untergrund beurteilen

Eine Terrasse benötigt einen dauerhaft tragfähigen Untergrund. Es kommen abhängig von der Einbausituation beispielsweise infrage:

  • Betonflächen
  • Betonfundamente
  • vorhandene Steinterrassen
  • verdichtete Schotterflächen
  • Splittaufbauten
  • entsprechend vorbereitete Gartenflächen

Lose Schichten aus Sand oder Kies allein reichen dagegen nicht als tragfähige Grundlage. Bei unbefestigten Gartenflächen sollte der Bereich entsprechend vorbereitet und verdichtet werden.

Typische Ausgangssituationen

Vorhandene Betonterrasse

Hier ist bereits ein fester Untergrund vorhanden.

Zu prüfen sind insbesondere:

  • vorhandenes Gefälle
  • Wasserablauf
  • verfügbare Aufbauhöhe
  • Zustand des Betons
  • Befestigungsmöglichkeiten

Vorhandene Pflaster- oder Steinterrasse

Auch hier kann möglicherweise auf dem vorhandenen Aufbau gearbeitet werden. Entscheidend ist, dass der Untergrund ausreichend tragfähig und stabil ist und Wasser sicher abgeführt werden kann.

Neue Terrasse auf Gartenboden

Hier muss zunächst ein geeigneter Unterbau geschaffen werden. Der Boden wird entsprechend vorbereitet, eine tragfähige und verdichtete Schicht hergestellt und anschließend werden geeignete Auflager für die Unterkonstruktion vorgesehen.

Betonplatten ab etwa 30 × 30 cm werden in unserer Montageanleitung beispielsweise als geeignete Auflager genannt.

Bambusholz im Regen vor einem Pool

Gefälle einplanen – Wasser muss vom Haus weg

Wasser ist eines der wichtigsten Themen beim Terrassenbau. Eine Bambusterrasse sollte deshalb niemals einfach vollkommen waagerecht geplant werden.

Für unsere Bambusterrassen ist ein Gefälle von etwa 2 % vom Gebäude weg vorgesehen.

Was bedeutet 2 % Gefälle?

2 % bedeutet:

2 cm Höhenunterschied pro Meter Terrassentiefe.

Bei einer Terrasse mit 4 Metern Tiefe ergibt das:

4 × 2 cm = 8 cm Höhenunterschied

Die vom Haus abgewandte Seite liegt in diesem Beispiel also etwa 8 cm tiefer. Das sollte bereits bei der Festlegung der Aufbauhöhe berücksichtigt werden.

Warum ist das Gefälle so wichtig?

Es sorgt dafür, dass Niederschlagswasser schneller abläuft.

Dadurch wird:

  • Staunässe reduziert,
  • das Abtrocknen der Oberfläche unterstützt,
  • die Unterkonstruktion vor dauerhafter Feuchtigkeit geschützt,
  • die Bildung stehender Pfützen reduziert.

Die aktuellen Montagehinweise nennen fehlendes oder falsches Gefälle ausdrücklich als relevantes Schadensrisiko. Die Richtung ist entscheidend. Das Gefälle muss vom Gebäude weg führen.

Ein Gefälle in Richtung Haus kann dazu führen, dass Regenwasser an Türen, Fassaden oder andere Gebäudeanschlüsse geführt wird. Gerade bei bodentiefen Fenstern und Türen muss die Entwässerung deshalb besonders sorgfältig geplant werden.

Unsere Montageanleitung sieht dort eine entsprechende Drainagelösung vor.

Die AmBooo Bambus Terrassendielen Primaverde verlegt um einen Pool

Gefälle einplanen – Wasser muss vom Haus weg

Wasser ist eines der wichtigsten Themen beim Terrassenbau.

Eine Bambusterrasse sollte deshalb niemals einfach vollkommen waagerecht geplant werden.

Für unsere Bambusterrassen ist ein Gefälle von etwa 2 % vom Gebäude weg vorgesehen.

Was bedeutet 2 % Gefälle?

2 % bedeutet:

2 cm Höhenunterschied pro Meter Terrassentiefe.

Bei einer Terrasse mit 4 Metern Tiefe ergibt das:

4 × 2 cm = 8 cm Höhenunterschied

Die vom Haus abgewandte Seite liegt in diesem Beispiel also etwa 8 cm tiefer.

Das sollte bereits bei der Festlegung der Aufbauhöhe berücksichtigt werden.

Warum ist das Gefälle so wichtig?

Es sorgt dafür, dass Niederschlagswasser schneller abläuft.

Dadurch wird:

  • Staunässe reduziert,
  • das Abtrocknen der Oberfläche unterstützt,
  • die Unterkonstruktion vor dauerhafter Feuchtigkeit geschützt,
  • die Bildung stehender Pfützen reduziert.

Die aktuellen Montagehinweise nennen fehlendes oder falsches Gefälle ausdrücklich als relevantes Schadensrisiko.

Die Richtung ist entscheidend

Das Gefälle muss vom Gebäude weg führen.

Ein Gefälle in Richtung Haus kann dazu führen, dass Regenwasser an Türen, Fassaden oder andere Gebäudeanschlüsse geführt wird.

Gerade bei bodentiefen Fenstern und Türen muss die Entwässerung deshalb besonders sorgfältig geplant werden.

Unsere Montageanleitung sieht dort eine entsprechende Drainagelösung vor.

Bambusdielen vor einem Teich

Die Unterkonstruktion grob planen

Die detaillierte Auswahl zwischen Aluminium- und Bambus-Unterkonstruktion behandeln wir in einem eigenen Kapitel.

Für die Flächenplanung ist allerdings bereits jetzt ein Wert wichtig:

Der Achsabstand der Unterkonstruktion darf bei den beschriebenen AMBOOO-Aufbauten maximal etwa 40 cm betragen.

Das bedeutet: Unter einer Terrassendiele verlaufen in regelmäßigen Abständen Unterkonstruktionsprofile. Bei höheren Belastungen kann ein geringerer Abstand erforderlich sein.

Auflagepunkte ebenfalls berücksichtigen

Nicht nur der Abstand zwischen den Unterkonstruktionsprofilen ist wichtig. Auch die Unterkonstruktion selbst benötigt ausreichend viele Auflagepunkte.

Bei der 40 × 40 mm Aluminium-Unterkonstruktion beziehungsweise der Bambus-Unterkonstruktion werden aktuell maximale Auflagerabstände von etwa 50 cm genannt.

Bei der flacheren 35 × 23 mm Aluminiumvariante sind die Vorgaben anders; die Profile müssen aufliegen und entsprechend befestigt werden. Deshalb sollte die Unterkonstruktion immer passend zum konkreten System geplant werden.

Dielenstöße bereits in der Planung berücksichtigen

Unsere klassischen AMBOOO-Dielen besitzen stirnseitige Nut-und-Feder-Verbindungen. Dadurch können Dielen in Längsrichtung miteinander verbunden und fortlaufend verlegt werden.

Trotzdem sollte vor der Bestellung überlegt werden, wo Zuschnitte entstehen und wie Reststücke sinnvoll weiterverwendet werden können.

Das gilt insbesondere bei:

  • L-förmigen Terrassen
  • Ausschnitten
  • Säulen
  • Treppen
  • schrägen Randbereichen
  • mehreren Terrassenebenen

Eine gute Verlegeplanung reduziert Verschnitt erheblich.

Bambus-Unterkonstruktion für Dachterrassen – formstabile Tragbalken, kreuzweise verlegt für die fachgerechte Verlegung von Terrassendielen.

Wie viel Verschnitt sollte eingeplant werden?

Die reine Terrassenfläche entspricht nicht exakt der benötigten Dielenmenge. Bei fast jeder Terrasse entstehen Zuschnitte.

Deshalb empfehlen wir für die AMBOOO-Terrassendielen aktuell einen zusätzlichen Verschnitt von etwa 5 bis 7 %.

Beispiel: 20 m² Terrasse

Reine Fläche: 20 m² Mit 5 % Reserve: 21 m²

Mit 7 % Reserve: 21,4 m²

Für die Bestellung sollte in diesem Beispiel also mit ungefähr 21 bis 21,4 m² Dielenmaterial gerechnet werden.

Bei komplizierten Grundrissen kann der Bedarf höher ausfallen.

Dazu gehören beispielsweise Terrassen mit:

  • vielen Ecken,
  • diagonalen Zuschnitten,
  • Rundungen,
  • Säulen,
  • mehreren Ebenen,
  • ungewöhnlichen Randabschlüssen.

Anzahl der Bambusdielen berechnen

Bei unseren verschiedenen Dielenformaten deckt eine einzelne Diele unterschiedlich viel Fläche ab.

Klassische 140-mm-Dielen

Campoverde und Varadero besitzen eine Länge von 1.870 mm und eine Breite von etwa 140 mm. Eine Diele entspricht damit ungefähr 0,26 m².

Vereinfachte Berechnung:

Terrassenfläche ÷ 0,26 = ungefähre Anzahl Dielen

Anschließend wird der Verschnitt hinzugerechnet.

XL-Dielen mit 200 mm Breite

Eine Desaro XL besitzt beispielsweise eine Fläche von etwa 0,374 m² pro Diele.

Vereinfachte Berechnung:

Terrassenfläche ÷ 0,374 = ungefähre Anzahl XL-Dielen

Auch hier anschließend 5 bis 7 % Verschnitt berücksichtigen.

Unser Bambus Terrassendielen Onlineplaner

Befestigungsclips nicht vergessen

Neben Dielen und Unterkonstruktion gehört auch das Befestigungsmaterial zur Mengenplanung. Bei der klassischen Montage werden die Dielen über Clips verdeckt befestigt.

Bei einem Unterkonstruktionsabstand von etwa 40 cm reicht eine Verpackungseinheit mit 100 klassischen Montageclips nach aktueller Produktangabe für ungefähr 5,5 m² Terrassenfläche.

Zusätzlich werden je nach System benötigt:

  • Anfangsclips
  • Endclips
  • Befestigungsschrauben
  • Verbinder
  • eventuell Winkel
  • Gummipads oder Stelzlager

Closed Deck verwendet wiederum ein eigenes Befestigungssystem und sollte separat kalkuliert werden.

Randabschlüsse bereits mitplanen

Eine Terrasse endet selten einfach mit einer offenen Schnittkante. Deshalb sollte bereits vor der Materialbestellung entschieden werden, wie die sichtbaren Seiten ausgeführt werden.

Mögliche Lösungen sind beispielsweise:

  • passende Start- und Enddielen
  • Abschlussprofile
  • seitliche Verkleidungen
  • konstruktive Randlösungen

Besonders bei erhöhten Terrassen ist der seitliche Abschluss optisch sehr präsent.

Wichtig ist: Eine seitliche Verkleidung darf die notwendige Hinterlüftung der Konstruktion nicht verhindern. Die Optik darf also nicht auf Kosten der Belüftung gehen.

Treppen und Höhenversprünge berücksichtigen

Soll die Terrasse höher als das umliegende Gelände liegen, entstehen möglicherweise Stufen. Diese sollten unbedingt vor dem Bau der Unterkonstruktion eingeplant werden.

Zu klären sind:

  • Position der Stufe
  • Höhe
  • Breite
  • Unterkonstruktion
  • Dielenrichtung
  • Randabschluss
  • Hinterlüftung

Eine nachträglich „angesetzte“ Treppe führt häufig zu unnötig komplizierten Konstruktionen. Deshalb sollte sie Bestandteil der ersten Terrassenskizze sein.

Die XXL Diele Supreme in Verbindung mit einem Teich.

Balkon und Dachterrasse benötigen besondere Planung

Bei einer ebenerdigen Gartenterrasse steht vor allem ein tragfähiger und entwässernder Aufbau im Mittelpunkt. Bei Balkonen und Dachterrassen kommen weitere Anforderungen hinzu.

Dazu gehören unter anderem:

  • Abdichtung
  • Entwässerung
  • Windsog
  • zulässige Belastungen
  • Gebäudeanschlüsse
  • Attika
  • Durchtrittsschutz

Unsere Montagehinweise weisen darauf hin, dass bei Balkonen und Dachterrassen insbesondere Windsoglasten und statische Anforderungen berücksichtigt werden müssen. Für entsprechende Konstruktionen ist gegebenenfalls ein Tragwerksplaner beziehungsweise Statiker einzubeziehen.

Außerdem sind AMBOOO-Terrassendielen und die angebotenen Unterkonstruktionen selbst nicht als statisch tragende Bauteile zugelassen.

Das ist insbesondere bei absturzgefährdeten Bereichen wichtig.

Poolterrassen separat betrachten

Bei einem Pool spielt Wasser naturgemäß eine besonders große Rolle. Deshalb sollte hier bereits in der Planung besonders auf folgende Punkte geachtet werden:

  • sichere Entwässerung
  • ausreichendes Gefälle
  • Hinterlüftung
  • Abstand zum Poolkörper
  • Randgestaltung
  • Zugänglichkeit technischer Bauteile
  • Reinigungsmöglichkeiten

Auch Wartungsöffnungen oder Pooltechnik sollten später erreichbar bleiben. Die Terrasse sollte niemals so geplant werden, dass wichtige technische Bereiche nur durch den Ausbau mehrerer Dielen erreichbar sind.

Materialbedarf – was gehört auf die Einkaufsliste?

Eine komplette Bambusterrasse besteht aus wesentlich mehr als nur den sichtbaren Dielen. Je nach Konstruktion werden benötigt:

Terrassenbelag

  • Bambus-Terrassendielen
  • ca. 5–7 % Verschnitt

Unterkonstruktion

  • Bambus- oder Aluminium-Unterkonstruktion
  • gegebenenfalls Querverbinder
  • Winkel oder Rahmenverbinder

Auflager

abhängig vom Untergrund beispielsweise:

  • Gummipads
  • Betonplatten
  • Stelzlager

Befestigung

  • Montageclips
  • Anfangsclips
  • Endclips
  • passende Schrauben

Oberflächenschutz

  • Bambus-Pflegeöl
  • Stirnkantenwachs

Nach dem Zuschnitt müssen Schnittkanten gemäß aktueller Montagevorgabe behandelt und versiegelt werden.

Optional

  • Abschlussprofile
  • Start-/Enddielen
  • Drainageelemente
  • Wurzelvlies
  • seitliche Verkleidungen
  • Treppenelemente

Die wichtigsten Planungswerte auf einen Blick

Planungspunkt AMBOOO-Richtwert / Vorgabe Verlegerichtung Parallel zur Hauswand Terrassengefälle ca. 2 % vom Haus weg Höhenunterschied bei 2 %ca. 2 cm je Meter Abstand zu festen Bauteilen ca. 2 cm Achsabstand Unterkonstruktion max. ca. 40 cm Auflagerabstand 40 × 40 mm UK max. ca. 50 cm Dielenstärke klassische/XL-Dielen ca. 20 mm empfohlener Dielenverschnitt ca. 5–7 %klassische Montageclips100 Stück für ca. 5,5 m² bei ca. 40 cm UK-Abstand

Die Werte beziehen sich auf die aktuell veröffentlichten Montage- und Produktinformationen der AMBOOO-Systeme. Je nach Unterkonstruktion, Dielentyp, Belastung und Einbausituation können zusätzliche oder abweichende Anforderungen gelten.

Unsere Checkliste vor der Bestellung

Bevor du Terrassendielen bestellst, solltest du diese Fragen beantworten können:

  • Länge und Breite der Terrasse sind gemessen.
  • Der komplette Grundriss ist skizziert.
  • Türen, Fenster, Mauern und Stufen sind eingezeichnet.
  • Die Verlegerichtung der Dielen steht fest.
  • Die verfügbare Aufbauhöhe wurde an mehreren Stellen gemessen.
  • Der vorhandene Untergrund wurde geprüft.
  • Das Gefälle von etwa 2 % kann hergestellt werden.
  • Regenwasser kann sicher vom Gebäude weg ablaufen.
  • Die Abstände zu feststehenden Bauteilen sind eingeplant.
  • Eine ausreichende Hinterlüftung ist möglich.
  • Bambus- oder Aluminium-Unterkonstruktion wurde ausgewählt.
  • Dielenmenge wurde inklusive 5–7 % Verschnitt berechnet.
  • Befestigungsclips und Zubehör wurden berücksichtigt.
  • Randabschlüsse und gegebenenfalls Treppen sind geplant.
  • Pflegeöl und Stirnkantenwachs sind berücksichtigt.

Sind diese Punkte geklärt, ist ein großer Teil der Terrassenplanung bereits geschafft.